
Publication details
Publisher: Verlag für Sozialwissenschaften
Place: Wiesbaden
Year: 2012
Pages: 387-416
ISBN (Hardback): 9783810041449
Full citation:
, "Zwischen Universalismus und Relativismus", in: Zeitgenössische Demokratietheorie 1, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 2012


Zwischen Universalismus und Relativismus
pp. 387-416
in: Oliver W. Lembcke, Claudia Ritzi, Gary S. Schaal (eds), Zeitgenössische Demokratietheorie 1, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 2012Abstract
Die multikulturalistische Demokratietheorie entstand in den letzten beiden Jahrzehnten als Reaktion auf die kulturelle Diversifizierung politischer Gemeinschaften und auf politische Forderungen nach kulturell begründeter Sonderbehandlung sowie auf die Liberalismus-Kommunitarismus-Debatte, speziell in kritischer Distanz zum Liberalismus Rawlsscher Prägung. Sie zeichnet sich durch die Annahme aus, dass Kulturen als Kontexte für das Denken und Handeln der Menschen sowie für deren Selbstverständnis und Freiheit von konstitutiver Bedeutung sind. Daraus leiten die Multikulturalisten die Forderung ab, dass kulturellen Partikularismen in einer normativen Demokratietheorie ein zentraler Stellenwert zukommen sollte, z. B. in Form von Sonderrechten für manche Bürger(-gruppen).
Publication details
Publisher: Verlag für Sozialwissenschaften
Place: Wiesbaden
Year: 2012
Pages: 387-416
ISBN (Hardback): 9783810041449
Full citation:
, "Zwischen Universalismus und Relativismus", in: Zeitgenössische Demokratietheorie 1, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 2012